GiG - Ganz ohne Stempelkarte
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00:00:00: Jetzt reicht's auch langsam, oder?
00:00:02: Jetzt
00:00:02: sind wir schon
00:00:03: wieder da.
00:00:04: Eben quasi noch zweimal Pfingsten abgefeiert und dann geht es schon weiter mit dem nächsten Gottesdienst!
00:00:10: Wir sind in diesen Wochen ganz schön viel am Feiern.
00:00:13: nun verbindet man Gottesdienste nicht so sehr mit Party machen aber feiern das ist das schon und der Zeremonienmeister heute Morgen wieder bei mir bis auf Christian steht.
00:00:24: Bleibt schön guten morgen!
00:00:25: Guten Morgen!
00:00:26: Immerhin haben sie nicht Türsteher gesagt.
00:00:29: Bin ich Ihnen ja ganz dankbar.
00:00:30: Wobei, naja auch Türsteher wäre auch...
00:00:33: Sie stehen doch schon manchmal am Ende an der Tür, manchmal auch am Anfang oder?
00:00:38: Und dass es immer auch um die Tür geht zu Gott und wie die aufgeht und warum sie in manchem Leben zubleibt und dem anderen offen ist.
00:00:47: also das hat schon viel mit Tür und das ganze alte Vorstellung vom Amt der Schlüssel wenn man das dann mit Petrus verbunden hat das Schlüsselamt deswegen ja auch also die Frage Gott aufgeht oder wie Gott die Tür zu uns aufmacht.
00:01:01: Insofern, dass es immer eine Feier lehrt.
00:01:04: Sie weiß
00:01:04: auf jeden Fall auch niemanden ab?
00:01:06: Nein!
00:01:07: Das ist ja klar.
00:01:08: Dann lassen sie uns herein.
00:01:10: Wir feiern Gottesdienst im Namen Gottes des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.
00:01:16: unsere Hilfe steht im Namen des Herrn der Himmel und Erde gemacht hat.
00:01:20: Der Bund und Treue hält ewig und er nicht aufgibt das wirkt seiner Hände.
00:01:25: Mir ist aufgefallen, Herr Bischoff.
00:01:27: Eigentlich geht es bei Ihnen in der Kirche im Kirchenkalender immer wieder gerade los.
00:01:34: Es startet immer irgendwie was und auch immer wieder neu.
00:01:36: Also Weihnachten da geht's mit der Geburt los.
00:01:38: Vorher eigentlich schon die Adventszeit.
00:01:40: Da gehts mit dem Warten auf Jesus los dann Weihnachten eben.
00:01:44: Dann geht die Vorfreude auf Ostern los!
00:01:46: Dann geht Ostern Los aber so richtig.
00:01:50: dann Auferstehung und so... Und dann Himmelfahrt noch.
00:01:53: Da geht es los mit dem Abschied nehmen und dann vielleicht das wichtigste Fest Pfingsten, die Ausschüttung des heiligen Geistes.
00:02:02: Jetzt geht so richtig los.
00:02:03: Die Botschaft, die gute Nachricht des Evangeliums in die Welt zu tragen.
00:02:06: mit Fingsten immer geht irgendwie etwas los bei ihnen.
00:02:09: Immer fängt was Neues an.
00:02:11: Gut beobachtet erst mal bin ich Ihnen ja sehr dankbar dass Sie sagen also vielleicht das wichtigste Fest Fingston da wäre jetzt wahrscheinlich jeder drauf gekommen.
00:02:17: wir haben im Moment auch eine Feiertagsdebatte wo man wieder irgendwelche Menschen meinen es müssten noch weniger Feiertage werden wo ich eher glaube naja wir brauchen schon ein bisschen wirklich die Kraft des Unterbrechens und die Kraftes Erneuerns.
00:02:31: Ich glaube, das ist das was Sie beschreiben.
00:02:34: Ja in der Tat immer geht es beim Feiern wer feiert erneuert ja im Grunde das Leben gibt dem leben diese Richtung dass es neu werden darf.
00:02:44: Es gibt auch die anderen Feste die haben sie jetzt nicht aufge also Ich fests gar Freitag, Ewigkeitssonntag.
00:02:50: Ja
00:02:50: und Himmelfahrt hat ja auch was von Abschied nehmen das meint
00:02:53: ich.
00:02:53: Aber Himmelpfalt ist ja kein trauriger Tag aber es gibt auch die Tage... Sie schätzen sie nicht so?
00:02:59: Ich weiß dass wir gemeinschaftlich auch den Schmerz- und das Abschiednehmen bedenken, auf dem Tod bedenkt.
00:03:06: Ich glaube es ist ganz wichtig, dass man das auch zusammen macht.
00:03:10: als Feste, da bin ich sofort bei Ihnen ist die Erneuerung des Lebens.
00:03:14: Übrigens zu diesem Immer-Wieder gibt es manchmal in der Kirche auch das böse Wort, dass so manche Pfarrerinnen und Pfarrern eine immer wieder Ritis haben.
00:03:22: Also immer wieder ... Das kann einen manchmal auch anstrengen, wenn das immer wieder die gleiche Botschaft isst.
00:03:35: an dieser Stelle aber grundsätzlich glaube Und Gott sei Dank haben wir diese Feste, bei denen wir aus dem Fluss des Lebens heraustreten.
00:03:45: Um in anderer Weise neu in den Fluss eines Lebens wieder hineinzutreten und zu sehen – In einer guten positiven Richtung geht es nach vorne.
00:03:55: Gott sei dank!
00:03:56: Ich habe noch etwas, was immer wieder losgeht.
00:03:58: Ich meine am Sonntag der Sonntagselbst, ne?
00:04:01: Der Sonntage ist der erste Tag der Woche eher nicht.
00:04:04: Der erste Tag dieser
00:04:05: Woche, so ist es das erste Tag.
00:04:08: immer wieder und wie gut, dass es immer wieder ist.
00:04:12: Wenn wir gerade so von neu anfängen oder loslegen sprechen jetzt beginnt ja nicht nur langsam die Urlaubszeit die legt los sondern die Schulen gehen auf das Ende des Schuljahres zu Abschlüsse werden gemacht Abitur sind auch schon durch die Abitura.
00:04:28: Arbeiten die feiern glaube ich noch nicht Und ich sehe das jetzt auch immer wieder in den letzten an den letzten Wochenenden vor den Kirchen auf den Vorplätzen.
00:04:37: Wieso ist das so viel los?
00:04:39: Das ist doch die Zeit der Konfirmation, oder richtig.
00:04:43: Wie angesagt ist es eigentlich heute noch?
00:04:45: Sind sie da noch im Trend?
00:04:47: Absolut.
00:04:48: Passt!
00:04:48: Vielen Dank Herr Wittke, dass Sie das fragen.
00:04:50: die Zahl derer sich konfirmieren lassen ist stabil ja steigt sogar ein wenig an.
00:04:55: Tatsächlich?
00:04:57: Konformationen ist total trendy.
00:04:59: Kann man das so sagen?
00:05:00: Ja, also übrigens ich war ja jüngst in England und da habe ich das auch erlebt wie die Sache mit der Konformation einen großen Aufschwuck nimmt.
00:05:09: Wie auch Erwachsene wenn sie sich haben taufen lassen dann auch von ihrer Konformation sprechen beziehungsweise die dann.
00:05:16: Wörtlich ist es ja das Festmachen, dass gestärkt und gefestigt werden im Glauben.
00:05:22: Und sich dazu bekennen So würde ich schon sagen, ist Festigung heute etwas sehr Wichtiges und Schönes.
00:05:29: Gerade in den Zeiten der Transformation wo sich alles ändert und verändert, ist das sehr zentral und naheliegend.
00:05:37: dieses ja in den Zeiten der Veränderung an einer Stelle festmachen und Halt haben und Anker finden und das auch laut sagen also Konfirmation liegt im Trend
00:05:48: sich fest im Leben verankern, das finde ich schön.
00:05:52: Und von wegen Neu anfangen eben Fingsten ist durch jetzt geht es Zählen wieder los oder?
00:05:58: Also nicht mehr so der Sohn zu viel.
00:05:59: Sonntag nach Weihnachten und nach Ostern auch nicht nach Fingston sondern nach Trinitate, das habe ich mir gemerkt.
00:06:04: also heute.
00:06:05: aber ist heute etwas schon Nach Trinitatis, oder ist heute Trinitatis?
00:06:10: Oder war Trinitate zu Pfingsten.
00:06:11: Auf jeden Fall ist es nicht Trinitätus und Tobago.
00:06:14: Das war Trinnidad von Tobago.
00:06:16: also was hat das alles überhaupt mit Trinitetes auf sich?
00:06:19: Ja also erst mal nein is'nicht Trinitarian-Tobago.
00:06:22: aber ich merke sie sind schon so im Vormodus zur FußballwM irgendwie.
00:06:26: Im Samstag hab ich von da noch so eine Erinnerung.
00:06:29: Da gab's auch mal Spiele mit denen... Also heute ist Trinitative um das einmal festzuhalten.
00:06:35: Also das Fest der Heiligen drei Einigkeit oder Dreifaltigkeit.
00:06:38: Sie haben recht, von da an wird also von nun an gezählt bis wir dann beim Ewigkeitssonntag oder beim Volkstrauertag eine Woche davor ankommen und der... Also
00:06:48: noch viele Sonntagen hier?
00:06:49: Das sind noch viele, bis in den November hinein werden wir also nach Trinitat des Nachts diesem Fest zählen.
00:06:56: Drei Einigkeit, Dreifältigkeit Gottes das fest dass Gott Einer ist und sich in dreierlei Weisen zeigt Vater Schöpfer Schöpfungskraft zum einen, Sohn Erlöser überwintert des Todes zum anderen.
00:07:11: Und dann der Heilige Geist, das was uns das alles spüren lässt.
00:07:15: Die Gemeinschaft die Hoffnung, dass was den Glauben in uns weckt.
00:07:18: Das was dafür sorgt, dass das andere etwa die Geschichten Jesu nicht nur irgendwie Geschichten von damals sind sondern jetzt und miteinander in uns... ...in unserem Herzen lebendig!
00:07:28: Der heilige Geis, das wir letzte Woche an Pfingsten gefeiert haben ist ja das was sozusagen all das in unseren Herzen und im Miteinander bewegt.
00:07:38: und nun feiern wir drei, eins ist.
00:07:43: Heilige Dreieinigkeit oder Dreifaltigkeit.
00:07:46: Die Stempelkarten der Konfirmandinnen und Konfermanden sind also von den zahlreichen Besuchenden Gottesdienste ausgefüllt, da fällt mir ein... vielleicht sollten wir auch hier sowas wie so eine Stempelnkarte austeilen?
00:07:59: Wer Gottesdienst im Gespräch gehört hat kriegt das dann auch abgestempelt.
00:08:03: aber dann würden sie bestimmt knallharte Türsteherwissen zu fragen, abfragen oder zur Bibel stellen zum Beispiel!
00:08:10: Also zur Bibelsstelle.
00:08:11: kommen wir jetzt auf.
00:08:13: Jetzt zu viele Assoziationen, irgendwie die sie da losgetreten haben.
00:08:17: Ich bin ja auch gar nicht so der Freund dieser Karten immer gewesen aber ich sehe auch manchmal jetzt Menschen, die ganz fröhlich mit diesen Karten kommen und dann unterschreibe ich natürlich auch... Also nein!
00:08:30: Jetzt kommt mir zur Bibelstelle.
00:08:32: Die Bibelställe ist heute eine, die ich jeden Woche hier sage Jetzt gucken Sie einmal, ja!
00:08:41: Ich freue mich schon die ganze Zeit darauf.
00:08:43: Weil die steht im ersten Testament, dem alten Testament, der vierte Buchmose im sechsten Kapitel.
00:08:49: Warum die jetzt am Sonntag Trinitat ist dran kommt?
00:08:52: Da können wir dann hinterher noch mal drüber reden.
00:08:54: Erstmal will ich das jetzt lesen sind nur drei Verse und gleich wenn ich es lese ab dem zweiten Verse werden sie sagen auch so... Und der Herr redete mit Mose und Sprach sage Aaron und seinen Söhnen, und sprich so sollt ihr sagen zu den Israeliten wenn ihr sie segnet.
00:09:14: Der Herr segnet dich und behüte dich.
00:09:16: Der Herr lasse sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig.
00:09:20: Der herr hebe sein Angesticht über dich und gebe dir Frieden.
00:09:23: So sollen Sie meinen Namen auf die Israelite liegen dass ich sie
00:09:27: segne.".
00:09:28: Da hatte ich jetzt ja fast das Gefühl, wir sind schon im Gottesdienst ein Stückchen weiter.
00:09:33: in der Tat.
00:09:33: Kommt mir doch sehr bekannt vor, hören wir in jedem Gottesdienste nicht nur im Gespräch sondern auch bei allen anderen.
00:09:40: eine der schönsten Stellen des Gottesdiens ist wie ich finde nämlich der Segen!
00:09:45: Und da mag ich jetzt mal so sagen, das ist ein bisschen wie als wenn man einen Zitat was man schon immer wieder bringt.
00:09:51: Dann mit einem mal im Film sieht er so aus diesem Film ist es also der Segen aus dieser Bibelstelle ist Das ist die einzige Bibel Stelle.
00:10:01: auch manchmal ist ja so dass solche markanten Stellen auch mehrfach in der Bibel vorkommen oder ist das nur die einzigen?
00:10:08: Also
00:10:08: Segensworte kommen natürlich an ganz vielen Stellen vor also Sätze die wie ein Segen sind.
00:10:13: aber an dieser stelle So wie es da steht, das ist die einzige.
00:10:16: Und wir wissen jetzt dann auch nochmal warum, wenn es in der Sprache von Theologin und Theologen, dass er sogenannte aronitische Segen ist?
00:10:24: Ja weil da nämlich steht sage Aaron und sein Söhnen also den... Ich habe mich
00:10:28: tatsächlich immer gefragt!
00:10:29: ...der aronitischer Segen der Aaron und hier ja extra mit diesem Auftrag versehen uns und der herredete Mitmose und sprach sage Aaron Und seinen Söhnen, und sprich so sollt ihr sagen zu den Israeliten wenn ihr sie segnet.
00:10:43: Und dann geht's los!
00:10:44: Und der
00:10:44: war nochmal
00:10:45: Aaron?
00:10:45: Aaron älterer Bruder von Mose.
00:10:47: also die beiden zusammen mit der Schwester Miriam sind ja die Personen des Auszugs aus Ägypten von denen die Bibel immer wieder erzählt jetzt wieder hier zurück und der Herr redete mit Mose und Sprachsage Aaron und seinen Söhn und sprig So sollt Ihr sagen zu dem Israeliten Der Herr segne dich und behütet
00:11:04: Dich.
00:11:05: Okay Warum ist es an dieser Stelle in der biblischen Geschichte so wichtig?
00:11:12: Warum kommt das genau hier?
00:11:17: Man muss sich das ja vorstellen, Viertes Buch Mose.
00:11:19: Es ist die Geschichte sozusagen an der Stelle wo die Israeliten in der Wüste sind und wo es sozusagen kurz vor dem Neuaufbruch ist weil sie auch also vom Neuanfang gesprochen haben und dann dieser Stelle ist dass der Segen im Grunde wie der Sege für den Weg führt das aufgehen und gleichzeitig der Seen für alle Zeit der diesem Volk mitgegeben wird.
00:11:41: darum geht's ja an der stelle Dass sehr deutlich gesagt wird Das und wie Gott auf unserem Wege, das ist ja der Schöne an diesem Segen.
00:11:52: segne behüte dich lasse sein angesicht leuchten.
00:11:55: da sieht man ja sozusagen das gehen auf dem weg.
00:11:58: seid ihr gnädig.
00:11:59: hebe dass angesichts.
00:12:00: also kucke dich an ich meine im grunde total modern nicht meine.
00:12:05: nichts wünschen sich menschen in unserer gesellschaft mehr als
00:12:08: gesehen
00:12:09: als das gesehen werden.
00:12:11: in dieser gesellschaft wo es umsehen und gesehen werden aber auch um anerkennung geht um das guck mich an sieh mich an.
00:12:19: Da steckt ganz tief in diesem Segen drin, dass Gott sein Angesicht also seinen Gesicht aufhebt und mich ansieht.
00:12:28: Und in diesem angesehen werden ich Mensch werde ich Gottes Respekt im Übrigen auch.
00:12:35: Also Respekt ist ja das hat mich angesehen.
00:12:38: Also respekt ist Latein.
00:12:39: Respekt hit er hat mich an gesehen meint genau das auch.
00:12:43: also Respekt geben heißt dieses Ansehen heißt Ich seh dich heisst Du bist da für mich.
00:12:50: Ich hatte vorhin gesagt, die Urlaubszeit beginnt ja auch so langsam und wie Sie es jetzt beschrieben haben ist das ein Stück weit ein Reisesägen.
00:13:00: Und letztlich kann man sagen dass das ganze
00:13:03: Leben eine solche Reise ist.
00:13:08: Und wir sagen das ja auch immer wieder in anderer Form.
00:13:11: Das Leben ist eine Pilgerschaft oder ein Weg mit Gott, oder zu Gott jedenfalls immer wieder hin und an dieser Stelle.
00:13:17: Und das ist das Tolle!
00:13:18: Deswegen am Ende des Gottesdienstes für den Neuanfang in die Woche hinein haben sie auch gesagt Sonntag ist der erste Tag in der Woche und für diese Woche gibt es am Ende Des Gottesdienstes den Segen auf dass Gott bei uns bleibe und sich nicht von uns trenne oder jedenfalls in dieser Form der.
00:13:37: was ist Segen am Ende?
00:13:38: das Zusprechen von Kraft in der Schöpfung, das Begleiten in Höhen und Tiefen.
00:13:45: In der ursprünglichen Vorstellung einmal etwas wenn Gott das Leben segnet dann ist es ein gelingendes fruchtbares Leben.
00:13:52: ich würde aber denken auch das mit seinen Gottes in den schweren Zeiten an der Stelle.
00:14:00: Das gehört dann auch dazu, wenn Sie im Gottesdienst sitzen sehen sie ja manchmal da wird am Ende dieses Segens ein Kreuz geschlagen.
00:14:07: ich glaube dass soll an dieser Stelle für uns Christinnen und Christinnen versagen durch Christus hindurch dieser Segen.
00:14:13: aber Wenn etwas durch Christus hindurch und im Zeichen des Kreuzes geschieht, dann meint das immer auch Gottes Beistand, Gottes Nähe, Gottes Kraft, Gottes Toast, Gottes gute Hut.
00:14:26: Auch da wo es schwer ist für dich deswegen auch dieses Kreuzschlag!
00:14:31: Kann man nachvollziehen, warum dieser Segen in der Liturgie also im Ablauf eines Gottesdienstes diese herausgehobene Rolle eingenommen hat?
00:14:41: Also dass er eben immer wieder, immer wieder am Ende eines Gottesdienses dann auch gesprochen wird.
00:14:48: Weil es gibt ja eben wie Sie sagen viele Segensworte auch in der Bibel und das man sich so einen diesen ein rausgepickt.
00:14:54: Ich glaube es liegt an diesem Worten die ich jetzt mitgelesen habe, an diesem Auftrag wenn sie in die Synagoge gehen... jüdischen Gottesdienst, dann wird das dort am Ende genau so gesprochen wie es dieser Auftrag ist.
00:15:08: Das verbindet uns eben auch Christen und Juden dass wir diesen Auftrag Gottes sowieso in der Bibel steht immer und immer wieder erneuern an der Stelle.
00:15:18: Das ist ja das Wort für diesen Gottesdienste heute den Neuanfang immer wieder dieser Neuanfangen.
00:15:26: wirklich
00:15:27: schöne
00:15:28: Worte, wirklich schöne Worte dieser aronitische Segen den wir heute auch dann eben nochmal hören werden.
00:15:35: Das ist ja auch immer so eine schöne Aufgabe für die frisch gebackenen Konfermandinnen und Konfermannten, dass sie selbst eine Für-Bitte gestalten.
00:15:43: Das wird dann gerne so gemacht das mehrere vorne eben auch stehen und jeder und jede eine eigene persönliche Bitte vorträgt!
00:15:52: Das ist denn auch immer irgendwie aufregend ne?
00:15:54: Weil es da vorne zu stehen, das hat doch immer etwas von so einem kleinen Bühnenauftritt vor der ganzen Gemeinde dabei... kann man natürlich gar nichts falsch machen, vor allem da nicht wenn man mit seiner Bitte direkt aus seinem Herzen spricht.
00:16:08: Dann müssen die Worte auch gar nicht so perfekt gewählt sein wie es ein Beschäft
00:16:12: tut.
00:16:13: Nein!
00:16:15: Gott wir danken dir dass du uns segnest das du uns stärkst und kräftig ist, dass du da bist mit deinem Wort, mit deiner Liebe, dass Du uns auf unserem Weg begleitest.
00:16:27: Wir bitten dich bleibe mit Deinem Segen.
00:16:32: Bleibe bei den Konfermandeln und Konformanten, die in diesen Wochen ihren Glauben bekennen und von Dir gesegnet Ihren Weg ins Leben nehmen!
00:16:43: Wir bitten Dich, bleibe bei uns, bei unserer Gemeinschaft, bleib'e bei diesem Land, bleibe bei diesem Europa.
00:16:51: In all dem Unfrieden bitten wir Dich um Deinen Segen, dass Du stärkst und tröstest und kräftigst und uns zum Frieden führst, dahin wo dein Segen führt.
00:17:03: Gott wir bitten dich um Segen für diese Schöpfung die so oft echtst und stöhnt unter dem was wir mit dir machen.
00:17:10: bewahre und behüte begleite und leuchte in ihr und durch sie und leuchtet für uns.
00:17:18: zeige uns wo du bist.
00:17:20: auf unserem Weg um diesen Segen bitten wir um deine Kraft und deine Stärke jetzt und alle Zeit.
00:17:32: Vielleicht liegt es auch am zunehmenden Alter beim Jahr, aber ich hab mich immer wieder dabei.
00:17:37: Dass ich das Gefühl habe, auch immer häufiger der Gedanke so die Zeit rast!
00:17:41: Jetzt ist schon wirklich Ende Mai und wir starten in den Juni, den ersten richtigen Sommermonat.
00:17:47: und dann merke ich ganz schnell wie möchte ich nichts verpassen?
00:17:51: Die Zeit rennt und trotzdem will ich auch gerne keine Hektik aufkommen lassen, etwas was nicht nur Schönes sondern etwas was beim Runterkommen er hilft.
00:18:02: Was nicht nur sagt es ist alles gut und auch wird alles gut.
00:18:08: Das ist der Segen!
00:18:10: Ja, haben wir heute darüber gesprochen Gott segne Dich und behüte Dich.
00:18:15: Gott lasse leuchten sein Angesicht über Dir Und sei dignädig, Gott erhebe sein Angesicht auf Dich Und schenke dir Frieden.
00:18:25: Amen!
00:18:28: Jetzt haben wir schon den Segen gehört, die haben mehrfach sozusagen heute schon und davor die Fürbitte... ...und jetzt sind wir ja eigentlich so an der Kirchentür wenn wir jetzt im Analogen Gottesdienst draußen wären.
00:18:39: Was?
00:18:40: Was sagen Sie, was wünschen sie da eigentlich so an der Ausgangstür noch?
00:18:43: So jetzt auch zum Ausgang des Meis.
00:18:45: Zum Start in den Juni habe ich auf weise letzte Worte für den Gottesdienst geblieben.
00:18:52: Spannende Frage ja!
00:18:53: In der Tat am Ausgang wünsche ich in der Regel wenn kein Gespräch entsteht einfach einen guten Sonntag oder ein gesegneten Sonntak also dass das schön sein möge.
00:19:02: heute in all dem was dann kommt in der Tat
00:19:06: So ein großes ja auch, so einen Mitgeben für die Reise durch den Sonntag.
00:19:12: Ein kleiner Segen auf die Hand sozusagen.
00:19:15: Genau so!
00:19:16: Einen guten Sonntagen in Gesegneten.
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