GiG - Die Seele des Spiels
Transkript anzeigen
00:00:00: Wieder eine Woche rum und wieder gibt es einen Sonntag und folglich auch einen Gottesdienst im Gespräch.
00:00:06: Schönen guten Morgen und herzlich willkommen Ihnen!
00:00:09: Und noch herzlich willkommen, Bischof Christian Steeblein!
00:00:11: Guten
00:00:11: Morgen lieber Herr Wittke – auch ich wünsche Ihnen und Ihnen einen schönen Sonntage für Feiern Gottesdienst im Namen Gottes des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.
00:00:22: unsere Hilfe steht im Namen des Herrn, der Himmel und Erde gemacht hat.
00:00:26: Der Bund, der Treue hält ewig und den nicht aufgibt – die Werke seiner
00:00:31: Hände.".
00:00:48: im Jahr zwanzig sechsundzwanzig.
00:00:52: Und da hatte ich doch noch Anfang des Jahres die Hoffnung, zwanzi- sechsenzwanzi wird deutlich besser als zwanzifinwundzwanzig.
00:01:00: Dabei weiß ich schon gar nicht mehr warum mir zwanzivfünfundzwanziger nicht so gefallen hat.
00:01:04: Aber ich weiß, dass ich an Silvester dachte, hoffentlich wird sechsinzwanzich besser.
00:01:07: und jetzt haben wir Juni!
00:01:09: Und wenn ich so auf die Weltlage schaue, denke ich nur... Das Gute an es ist, dass es auch in diesem Jahr wieder einen Sommer gibt und geben wird.
00:01:17: Und das Menschenfröhliche in den Urlaub verreisen werden und die Sorgen um uns und um sich herum für ein paar Tage vergessen
00:01:24: können.
00:01:25: Ja ich verstehe Sie lieber Herr Wittke.
00:01:27: vielleicht müssen wir uns einfach gänzlich umstellen?
00:01:29: Die Zeit ist wie sie ist und dieses eigentlich sollte doch jedes Jahr gleich schön sein und wir haben irgendwie einen Anspruch darauf.
00:01:37: Das scheint mir abwegig.
00:01:39: Es laufen viel zu viele herum, die einem vormachen wollen sie könnten es wieder so machen wie früher wo es ja wenn man dann genau hinguckt auch nicht immer besser war.
00:01:50: also das ist ein falsches Versprechen.
00:01:52: wir sollten die Zeiten annehmen wie Sie sind.
00:01:55: dazu gehören die vielen bitteren Kars wie Klimawandel und Kriege Und ich bin mir manchmal nicht sicher, ob wir die KI auch zu den bitteren Casts zählen müssen.
00:02:07: Aber umstellen werden wir uns und gleichzeitig sehen wo die Welt auch so ist wie sie immer war nämlich auch schön im grünen Sommer.
00:02:16: neulich habe ich den Satz von jemandem gelesen der sagt Ich liebe Berlin im Sommer sofort muss sich da raus.
00:02:24: Und es ist nicht nur Berlin so schön, dann würde ich sagen und dazu der Urlaub hatten Sie nicht auch gerade ein paar Tage.
00:02:31: Es ist wichtig dass wir wenn es schon keinen Sinn macht immer zu denken morgen ist alles wieder so schön ehrlich.
00:02:41: Es is wichtig dann auch das Schöne zu sehen und zu genießen.
00:02:45: Apropos sich auf das schöne zu konzentrieren und durchzuatmen und Sorgen vergessen zu können.
00:02:50: haben sie schon eine?
00:02:52: Ja, wie soll ich sagen?
00:02:54: Eine Einstellung zur Fußball-Weltmeisterschaft.
00:02:57: Wenn keine Einstellung dann zumindest das Deutschland-Trikot oder Fähnchen fürs Auto oder zumindest ein paar Wimpe wieder rausgekrampt.
00:03:02: also eigentlich freue ich mich auf die WM und eigentlich will ich auch wieder ganz viele Deutschlandspiele mit meinen Kindern gemeinsam schauen.
00:03:09: aber da gibt es eben dieses Eigentlich weil er eigentlich ist bei dieser WM doch auch einiges ganz schön
00:03:15: schräg.
00:03:17: Oh ja, da verstehe ich.
00:03:18: Die Trumps waren und Infantinos liebe Dienerei und das Verkaufen des Fussballs ist schon schrecklich.
00:03:26: Und dann wieder lieber Herr Wittke die Seele des Spiels hoffe ich vertraue Ich würde nicht kaputt zu kriegen sein.
00:03:34: Das ist einfach zu gut, dieses Fußballspielen.
00:03:37: Du weißt nicht wo der Ball hingeht und ob Latte oder Tor weil der Fuß- und der Ball in Kombi eben ziemlich viel Ungenaus- und Unverfügbares zulassen.
00:03:47: das bleibt ja.
00:03:48: und der Spaß daran.
00:03:49: und dann dieses eigentlich im globalisierten Zeitalter überholte Format von Nationenwettbewerb Ist schon irgendwie super oder finde ich?
00:03:59: Ja!
00:03:59: Ich freue mich drauf.
00:04:01: Da bin ich viel zu sehr Fußball-Fan.
00:04:02: Man darf sich das von Trump und der FIFA auch nicht kaputt machen lassen, finde ich.
00:04:07: Wir lassen uns den Glauben ja auch nicht Kaputt machen, von denen die mit der Religion gerne Geschäfte machen oder so irgendeinen Unsinn verkaufen.
00:04:15: Jesus hat die Händler aus dem Tempel geworfen!
00:04:17: Und ich fände es gut wenn irgendwer ab und zu das ganze Merchzeug rausschmeißt... ...und die FIFA vielleicht gleich mit.
00:04:25: einfach Fußball ist super.
00:04:27: Das Spiel also das Spielen an sich ist doch So was wie die Seele unserer Schöpfung oder?
00:04:33: Ah,
00:04:33: das ist eine tolle Einstellung.
00:04:34: Das finde ich super einstellungsvoll, so kann ich es sehen.
00:04:37: Jesus hat die Händler aus dem Tempel gehofft und das Vertrag auf den Fußball großartig ja sehr schön Und das hat gestern doch auch schon Spaß gemacht, zwei zu eins gewonnen gegen die USA.
00:04:49: Ja,
00:04:50: Testspiel da müssen sie sich auch noch nicht so sehr reinhauen.
00:04:53: Da kann man auch nochmal einen Fuß zurückziehen.
00:04:55: und so weil man möchte ja auch gesund bleiben dass es einem nicht so wie Leonard Karl ergeht und man eben auch das ganze Turnier mitspielen kann.
00:05:05: So, jetzt aber nach Fußball Gott und Weltschmerz und Vorfreude auf die Urlaubsaison sind wir angekommen in der Kirchenbank.
00:05:12: Wir haben uns ausgetauscht mit dem Nebenmann der Nebenfrau und wenden uns nun dem zu was der Spielplan unserer Lieblingskirche zu bieten hat oder unter der Kirchengalender so vorgibt.
00:05:22: In der Hoffnung... Ja, was eigentlich?
00:05:24: Also Das ist mir etwas zu sagen hat an diesem Sonntag.
00:05:28: Etwas Neues, etwas Aufbauendes, etwas Zuversichtliches Tröstenes Freundliches, wenn ich jetzt noch... Wenn es jetzt auch etwas zum Naschen gebe dazu wäre es glatt so etwas wie eine Kinderüberraschung wie ein Überraschungs-Ei für Erwachsene.
00:05:41: Was steht heute an Habtischof?
00:05:43: Heute!
00:05:44: Lieber Herr Wittkamp, ersten Sonntag nach Trinitat.
00:05:47: Ah, zählen geht los!
00:05:50: Geht es erst mal darum wie das Evangelium sich nun ausbreitet?
00:05:53: Immer schon ausgebreitet hat.
00:05:54: und das heißt die Menschen stehen im Vordergrund, die das weiter sagen, weiter geben... Muss man ja mal klar sagen, ohne die Menschen, die das tun gingen im Glauben wenig bis nix.
00:06:06: Also die Apostel, die Apostelinnen darf man ruhig auch sagen kommen auch vor in der Bibel.
00:06:12: Lydia etwa Die erste Christin nach der Apostelgeschichte in Europa oder aber auch Maria also die unter dem Kreuz und die am leeren Grab die Marias Die würde ich doch auch zu den Apostelen erzählen.
00:06:25: Also die Apostel und die Ausbreitung des Evangeliums, darum geht es sozusagen direkt nach der Finsterzählung.
00:06:33: Geht es heute weiter?
00:06:34: Es klingt vielleicht für Sie und Ihre Stimmung heute erst mal ganz harmonisch in dem Text, den ich gleich lesen werde.
00:06:42: erstmal wir schauen mal.
00:06:44: Naja und ein bisschen Harmonie tut ja auch mal ganz
00:06:47: gut.
00:06:49: Also für Harmonie bin ich auf jeden Fall zu haben.
00:06:51: Und wie harmonisch ist dann heute?
00:06:54: jetzt wird's in der biblischen Geschichte, ob harmonischer als beim Spiel gestern Deutschland gegen die USA?
00:07:00: Am Ende sind sie ja da ganz schön aneinander geraten.
00:07:03: Da gab es Gripchenbildung Schlotterbeck war da ganz vorne mit dabei.
00:07:08: also wie harmonisches das heute in der Bibelstelle wird.
00:07:11: Da bin ich doch jetzt sehr gespannt!
00:07:14: Also steht in der Apostelgeschichte, also neues Testament.
00:07:17: Da muss man sich vorstellen.
00:07:18: Apostel Geschichte.
00:07:20: erster Kapitel ist die Himmelfahrtsgeschichte.
00:07:22: Zweites Kapitel isst die Geschichte von Pfingsten und direkt danach kommt das.
00:07:27: was ich jetzt lese und den ersten Satz lese, muss ich doch ein wenig schmunzeln.
00:07:34: Aber
00:07:36: sie hören schon!
00:07:37: Die Menge der Gläubigen aber war ein Herz und eine Seele.
00:07:41: Auch nicht einer sagte von seinen Gütern, dass sie seien wären.
00:07:44: Sondern es war ihnen alles gemeinsam und mit großer Kraft bezeugten die Apostel die Auferstehung des Herrn Jesus – und große Gnade war bei ihnen allen!
00:07:55: Es war auch keiner unter ihnen der Mangel hatte, denn wer von ihnen Land oder Häuser hatte verkaufte sie und brachte das Geld für das Verkaufte und legte es den Aposteln zu Füßen.
00:08:05: und man gab einem jeden was er nötig
00:08:08: hatte.".
00:08:08: Josef aber, der von den Aposteln Barnabas genannt wurde.
00:08:12: Das heißt übersetzt Sohn des Trostes ein Levit aus Zypern gebürtig.
00:08:18: Der hatte einen Acker und verkaufte ihn und brachte das Geld Und legte es den Apostel zu Füßen.
00:08:25: Ja und bei der ersten Zeit musste ich auch schmunzeln Ein Herz und eine Seele.
00:08:29: Wobei da muss man sagen dass ist jetzt fast schon Generationenkonflikte.
00:08:32: Ich glaube wir wissen sofort warum wir schmutzeln mussten.
00:08:36: Fernsehserie damals Ein Herz und eine Seele.
00:08:40: Die erste richtige Satire-Fernsehserie würde
00:08:44: ich sagen.
00:08:46: Wenn man das heute guckt, würde man immer denken also es ist alles nicht mehr erlaubt was da gesagt wird Eke Alfred ist.
00:08:54: Aber genau weil sich den Titel auch so an das wird ja auch jedes Jahr Sylvester wiederholt.
00:08:59: Zurecht auch.
00:08:59: So wie Dinnervorwand und so.
00:09:01: Also
00:09:03: ein Herz und Eine Seele.
00:09:04: wollen wir uns nicht zu sehr daran aufhängen.
00:09:06: Die Bibelstelle.
00:09:08: Für mich klingt da wirklich ... Sie sagten es auch, sehr viel Harmonie raus.
00:09:11: So wirklich, da geht irgendwie von meinem geistigen Auge ist da Sonnenschein auf jeden Fall im Hintergrund während dieser Szene passiert und alle irgendwie ziehen fröhlich von Dannen und zusammen jetzt nach draußen und verkünden das Evangelium und sagten sich ja auch nur dass es darum geht grundsätzlich an diesem Sonntag und man hat so dieses Gefühl Ja Mensch tolle Botschaft und alle werden sich darüber freuen.
00:09:36: Nun wissen wir aber alle ja auch aus der Geschichte, so einfach ist das gar nicht gewesen!
00:09:42: Aber schön dass es erst mal so frischwürdig, fromm-und frei irgendwie losgegangen
00:09:47: ist.
00:09:47: Genau also danke, dass Sie das gleich ansprechen.
00:09:49: man muss sich ja sofort fragen warum wird etwas so erzählt?
00:09:53: Und das erste glaube ich ist, dass man begreifen muss wie hart diese Zeiten also gewesen sind.
00:09:58: Wie sehr die frühen Christinnen und Christen darauf angewiesen waren total aufeinander verlassen konnten, dass das wirklich in gewisser Weise ein Herz miteinander war.
00:10:10: Denn es war ja in diesen Zeiten jederzeit möglich den oder die Nächste zu verraten und dann war die Staatsmacht, die Römer da und hat die Christen einfach mitgenommen.
00:10:20: also dieses wirklich zusammen sein und dann in ganz, ganz kleiner Zahl am Anfang.
00:10:25: Und dann kommt etwas dazu, das wird in diesem Text sehr betont immer von dem sogenannten christlichen Urkommunismus der ersten Jahre.
00:10:38: Also dass alle ihre Güter zusammentun, dass man gucken musste wie man tatsächlich jetzt auch voneinander und miteinander leben kann in einer Zeit wo man ja sozusagen aus seinen Berufen ausgeschlossen wurde.
00:10:53: Und das muss man sich klarmachen an der Stelle dieser sogenannte Urkomunismus nicht die teilen alles miteinander.
00:11:00: und dann wird ausdrücklich noch erzählt als Josef oder er genannt Barnabas, der Apostel da seinen Acker verkauft.
00:11:07: Da tut er nichts anderes damit, als den der Gemeinschaft zu geben, damit diese Gemeinsschaft leben kann.
00:11:12: Ich sage mal einmal an dieser Stelle das ist über die zwei Jahrtausende so geblieben dass wir immer auch davon leben, dass Menschen alles von dem was sie haben, alles was sie vielleicht auch an Gutem in ihrem Leben gesammelt haben der christlichen Gemeinschaft Stiften, weil mit Stiftern viel schönere Dinge zu machen sind als wenn man alles nur sozusagen für die eigene Finke horten muss oder was da gerade so im Leben hübsch ist.
00:11:39: Also ich könnte glatt auch einmal an dieser Stelle zum Stifte aufrufen.
00:11:44: Da sagen Sie natürlich große Worte nicht?
00:11:46: Ja also weil sie auch von allem sprechen!
00:11:48: Ich finde es ist ja schon viel auch was allein die vielen Gemeindeglieder eben in den Kirchengemeinden eingeben an Engagement, an Zeit.
00:11:58: allein müssen wir gar nicht ihr ganzes Geld und haben ein guter gleich reingeben oder?
00:12:02: So ist es.
00:12:03: Deswegen wird auch an anderer Stelle natürlich in toller Weise gerade von Jesus diese Geschichte erzählt wie die, die wenig haben wenn sie denn etwas geben.
00:12:13: und meistens können ja die,die wenig haben erstaunlicherweise viel besser geben, als Menschen die die ganze Zeit eigentlich darauf geeigt sind ihr Geld zu harten dass das eine ganz hohe Anerkennung bei Jesus hat wenn die die wenig haben etwas geben.
00:12:28: Also das ist das eine was wir an dieser Stelle hören.
00:12:32: nach meinem Gefühl sie haben das jetzt eben schon angedeutet hören wir aber auch so etwas wie ich würde fast sagen Zukunftsmusik.
00:12:40: Also zu wissen, dass das Christentum in den ersten Jahrhunderten so erfolgreich sein wird.
00:12:48: Das konnten die eigentlich als sie die Apostelgeschichte geschrieben haben noch gar nicht.
00:12:53: Aber zu wissen wie man erfolgreich ist in dieser Welt, nämlich indem man in dieser Weise zusammenhält und in dieser Das war ja die Vorstellung dabei, ein Stück am Reich Gottes miteinander arbeitet in dem man wirklich alles mitten erteilt.
00:13:08: Also ich finde es ist erstmal eine tolle Geschichte und man muss vielleicht mal einmal von der Kirchengeschichte her dazusagen Es hat immer wieder diese Bewegungen gegeben, die dann gesagt haben wir machen uns auf den Weg Und wir wollen ganz an diese Ursprünge zurück und teilen Alles miteinander.
00:13:25: im Grunde ist jede klösterliche Bewegung auch eine Die an dieser Stelle dieses Güterteilen miteinander.
00:13:32: Ich wäre jetzt aber auch weit weg davon, das zu irgendeinem Gesetz oder einer Ordnung für alle Christinnen und Christen zu erheben.
00:13:39: Wir hören etwas an dieser Stelle was glaube ich im Grunde tiefer geht nämlich die Frage Was kann nicht wenn ich so ergriffen bin vom Glauben?
00:13:50: Was kann ich da nicht alles geben?
00:13:51: Und das ist ja eigentlich das Entscheidende dass wer von Gott angesprochen und wer vom Glauben ergriffens
00:14:00: Der
00:14:00: spürt oft, dass das loslassen können und das hergeben.
00:14:04: Und das für die anderen eintreten dann etwas total Selbstverständliches wird.
00:14:09: Eine schöne Geschichte über Zusammenhalt.
00:14:12: eine Sache mag ich da noch ansprechen nämlich Dass mir bei diesen Geschichten wie schwierig ist aber dann gewesen ist auch wenn diese Geschichte jetzt viel von Harmonie erzählt Wie schwierig es damals gewesen ist Mir immer wieder ins Gedächtnis ruft dass ich mich so wundere darüber, wie schwierig und das ist so schwierig gewesen ist.
00:14:31: Wo ich denke heute sind viele soweit weg vom Glauben und von der Beschäftigung mit dem Glaubn.
00:14:37: Und auf der anderen Seite gibt es auch heute noch Länder in den Christen bis aus Blut verfolgt werden.
00:14:44: also diese dieser Zwiespeite und diese Differenz von auf der einen Seite mit dem Leben bedroht und nicht nur bedroh zu werden sondern ums Leben zu kommen für den Glaubm für mich in meinem Leben irgendwie überhaupt keine Rolle mehr.
00:15:00: Diese Differenz, das finde ich immer wieder beeindruckend.
00:15:05: Das ist wahnsinnig ungerecht verteilt muss man doch einfach mal festhalten.
00:15:09: und jetzt gehen wir hier an diese Ursprünge zurück wo ich sage man geht davon aus dass zurzeit des Apostels Paulus es ist also vielleicht noch ein bisschen vor der Zeit wurde das ja aufgeschrieben worden Naja, es gab dann vielleicht zwei, drei, viertausend Christinnen und Christen weltweit.
00:15:26: Denken wir uns das mal in einer Zeit wo wir riesige Kirchen weltweit haben.
00:15:32: Wo wir dann ja auch wenn wir jetzt mal auf Kirche und Geld gucken und irgendwie animiert diese Stück auch dazu... ...wo wir da auch riesige Unterschiede zwischen einerseits diesem Pomp und Gloria haben und auch manchmal einem Reichtum der einen Stutzen lässt.
00:15:50: Danke, dass Sie es so sagen und das ist die Geschichte heute, die uns immer wieder daran erinnert.
00:15:56: Das Geld, das eine Kirche sammelt oder das Geld das Christel und Christ miteinander sammeln ist immer ein Auftrag, um für andere da zu sein und das so miteinander zu teilen dass das ausgeglichen wird was sie gesagt haben.
00:16:11: Eine Welt im Namen Gottes mit den Kindern Gottes weltweit kann ich mir doch nur vorstellen wenn wir das tun was wir tun können um die Unterschiede auszugleichen und nicht arm und reich weiterzu zementieren sondern im Gegenteil dafür zu sorgen Ein Herz und eine Seele sein können auf dieser Welt.
00:16:31: Das ist ne Fromme Vision, das weiß ich auch.
00:16:35: Aber wenn wir den Auftrag vergessen Dann wird es ganz bitter.
00:16:39: Hier steht diese schöne Geschichte.
00:16:41: ein paar Kapitel weiter Steht in der Apostelgeschichte einer von jemanden Der seinen Acker für sich behalten will Und was dann passiert?
00:16:50: Und wie bitter dass Für denen und die Gemeinschaft is.
00:16:53: also das heißt jetzt nicht alle
00:16:55: heißen alles geben
00:16:56: aber Die vision ist klar.
00:16:59: Wie heißt es so schön?
00:17:00: Das ist eine andere Geschichte.
00:17:02: Wenn ich vorhin eingestiegen bin mit wie die Zahl trennt, dann möchte ich an dieser Stelle bei der Für bitte an die Menschen denken, die dieses Gefühl gar nicht haben für die jeden einzelnen Tag zu überstehen oder auch nur in den nächsten Stunden eine manchmal schier unmöglich erscheinende Aufgabe darstellt, die die Schmerzen haben und unter Einsamkeit leiden Die bedroht werden im Krieg oder im scheinbar ganz normalen Alltag von Menschen, ganz in ihrer Nähe und niemand bekommt es mit.
00:17:34: Für die ist heute erst Sonntag nachdem gestern gerade mal der Samstag überstanden werden konnte.
00:17:42: Gott wir bitten dich für alle die jeden Tag Schmerzen haben, die oft nicht wissen wie sie es aushalten sollen, die darauf warten dass sich was ändert, die hoffen das es nicht schlimmer wird.
00:17:52: Die jeden tag zählen sei bei ihnen und begleite sie.
00:17:57: Wir danken dir für das Leben, es ist ein Geschenk und doch so verschieden.
00:18:01: die einen im Licht und im Glück – ein großes Glück für die anderen in Traurigkeit und Angst schwer zu begreifen.
00:18:09: Trage du in allen Verschiedenheiten und gib uns die Kraft auszugleichen.
00:18:14: Gib Kraft und lass spüren!
00:18:17: Du gibst Segen, dass die Angst zu ertragen und dass immer auch Glück in Sekunden zu spülen
00:18:23: ist.".
00:18:24: Gott, wir danken dir für das Spiel.
00:18:26: Das Spielen können die Begeisterung das Miteinander, dass wir ein Herz und eine Seele sein können uns einlassen aufeinander und verlassen aufeinander.
00:18:37: Dass wir mehr geben können als wir empfangen.
00:18:41: Da schenke du!
00:18:42: Das ist so wunderbar Gott, wir sind alle unterwegs.
00:18:46: Pilger heißt es so schön!
00:18:47: Wir sind alle Pilger im Leben.
00:18:49: Begleite uns auf dem Weg und Weichen nicht in der Ferne oder wenn wir hier bleiben im Urlaub oder bei der Arbeit weichen nicht bleibe und führe uns zum Ziel und am Ende zu dir.
00:19:01: du erwartest uns.
00:19:03: darauf vertrauen wir
00:19:05: da
00:19:06: hängt unser Herz.
00:19:08: Amen Was kann uns der Sonntag, was kann uns ein Gottesdienst, ob im Gespräch oder traditionell geben?
00:19:17: Hatt ich vorhin gefragt.
00:19:18: Etwas Neues, etwas Aufbauendes, etwas Zuversichtliches Trösten des Freundliches.
00:19:25: Okay er ist nicht neu aber wir können von ihm naschen.
00:19:29: Hier ist der Segen.
00:19:31: Gott.
00:19:31: segne dich und behüte Dich.
00:19:33: Gott lasse leuchten sein Angesicht über dir und sei dir gnädig.
00:19:38: Gott erhebe sein Angesicht auf dich und schenke dir Frieden.
00:19:44: Amen!
00:19:46: Herr Bischoff, wie ist es eigentlich?
00:19:48: Was tippen Sie?
00:19:49: Wie weit kommen wir bei der Fußballweltmeisterschaft?
00:19:52: Also gestern das Testspiel ging die USA zwei zu eins gewonnen nicht vielleicht jetzt mega souverän aber auf jeden Fall gewonnen.
00:19:58: was tippe sie?
00:19:59: Na ich wünsche Ihnen dass es so wird wie für Zverev heute Nachmittag also bis ins Finale wäre doch wär schon schön.
00:20:07: Ich bin bei sowas irgendwie immer optimistisch am Anfang, auch wenn man ja vielleicht als Realist sagen müsste.
00:20:13: Also die Vorrunde wird es ja hoffentlich diesmal reichen und überstehen aber ich meine man sieht ja ein Zwerer von.
00:20:20: dann muss man jetzt wirklich mal sagen im Blick aufs Tennis und der wartet jetzt seit so so so vielen Jahren.
00:20:26: also Aber man weiß nicht, die Welt ist an diesen Stellen nicht gerecht.
00:20:31: Ich würde sogar sagen sie stinkt oft zum Himmel jedenfalls wenn wir das mit dem Wahl uns nochmal genauer angucken.
00:20:39: da stinkt etwas zum Himmel dass uns noch mal sehr nachdenklich machen muss im Blick auf was in den letzten Monaten abgelaufen ist und warum.
00:20:48: naja man muss doch sagen so ein bisschen die Forschung und Vernunft hier quasi ausgesetzt wurde und der Schöpfung nichts Gutes getan wurde an dieser Stelle, aber sie waren beim Fußball und das fest kommt.
00:21:02: Na was meinen Sie?
00:21:04: Wer macht das?
00:21:07: Das klingt dann auch immer so naiv irgendwie, aber ich bin da einfach immer zuversichtlich.
00:21:11: Und ich denke dann immer, warum denn nicht!
00:21:13: Warum sollen nur andere Länder auch das Glück des Tuniers haben und so?
00:21:18: Das kann doch mal uns holt sein.
00:21:20: Gestern, was ich richtig gut fand – ich habe es vorhin schon angesprochen – Schlotterbeck als es diese Gruppenbildung gab oder ganz zum Schluss in der Nachspielzeit, die aneinander geraten sind ... Teamgefühl, weil er es für seinen Mitspieler eingestanden war.
00:21:36: Der ist gefault worden in der Nachspielzeit heftig in einem Test-Spiel, wo man wirklich sagen kann so warum wird da jetzt noch so reingegangen?
00:21:42: und da hat er sich für seinen Mitspieler eingesetzt?
00:21:46: Und das hat mir besonders gut gefallen und zuversichtlich gegeben.
00:21:48: dieser Zusammenhalt den hatten wir heute auch schon.
00:21:50: Dieser Zusammenhalt der im Team war
00:21:52: Ein Herz und eine Seele quasi, ja?
00:21:54: Genau.
00:21:54: Oder wie hieß das früher Elffreunde...
00:21:56: Elfreunde sollte sein.
00:21:59: Ja,
00:21:59: Elf-Freunde.
00:22:00: Wenn
00:22:00: Ulis C auch bei uns spielen dürfte, meinen Sie es geht?
00:22:03: Wer jetzt?
00:22:04: Ulis c!
00:22:05: Wer ist das?
00:22:05: Der Spieler von Bayern und der glaube ich bei Frankreich spielt
00:22:11: Da bin ich raus, also da bin ich nicht im Detail drin.
00:22:15: Vielleicht wenn der bei Frankreich nicht spielt dann vielleicht irgendwie damit wir dann bessere Chancen haben.
00:22:21: Okay jetzt
00:22:21: gehen wir zu.
00:22:22: Sonntag ist das erste Spiel, dann sprechen wir uns vorher noch mal und bis dahin wünsche ich Ihnen eine gute Woche!
00:22:30: Wünsche ich ihnen auch, wünschen wir Ihnen und freuen uns wenn Sie auch nächsten Sonntags wieder dabei sind bei Gottesdienst im Gespräch.
Neuer Kommentar