GiG - Verzeihen XXL

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00:00:00: Anstrengend,

00:00:01: ich finde schon das ist durchaus anstrengender.

00:00:03: Ich mag ja wirklich Wärme und komme sogar mit Hitze gut klar aber ich muss zugeben Das ist schon extrem und es ist echt anstreggend.

00:00:11: Und heute in einer kühlen Kirche zu sein anstatt In einem überhitzen Radiostudio das wäre eigentlich auch ganz nett.

00:00:18: Aber wir kriegen das hin.

00:00:19: Bischof Christian Stiebland hat seine Sonnenbrille abgenommen.

00:00:22: Schöne guten

00:00:23: Morgen!

00:00:23: Schönen Guten Morgen lieber Herr Wittke.

00:00:25: Wir kriegen das hin.

00:00:26: Ja ich kann sie klar und deutlich erkennen.

00:00:29: Loslegen, wir feiern Gottesdienst im Namen Gottes des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.

00:00:36: Unsere Hilfe steht im Namen des Herrn der Himmel und Erde gemacht hat Der Bund und Treue hält ewig Und er nicht aufgibt die Werke seiner

00:00:45: Hände.

00:00:46: Wie ist es eigentlich bei Ihnen, Herr Bischoff?

00:00:48: Wie viel Zeit verbringen Sie in einer Kirche auf der Kanzel und erhalten Gottesdienste.

00:00:52: Und wie viele Zeit verbringt sie im Büro mit Telefonaten, Mit Sitzungleiten und Texten schreiben?

00:00:55: also wie oft können Sie In diesen Tagen im kühlen sein oder müssen auch im Bürospitzen?

00:01:01: Oder ist das zumindest gut klimatisiert?

00:01:03: Das Büro ist nicht klimatisiert aber ich bin auch kein großer Freund von Klimaanlagen.

00:01:08: Also jetzt so als Begleitung für den Alltag wir brauchen glaube ich mehr Bioklimatisierung also Bäume Grün, natürliche Kühlung.

00:01:17: In Klimaanlagen wartet für mich auch viel zu viel Sommerschnupfen was nicht heißt das ist für die die zu den vulnerablen Gruppen zählen.

00:01:26: da ist es natürlich gut und hilfreich und die Erfindung des kühlen Könns ist dann schon etwas Gutes.

00:01:31: aber ich bin absolut kein Freund davon.

00:01:34: wo bin ich mehr?

00:01:35: Es gibt Wochen, da bin ich viel unterwegs.

00:01:37: Sehr viel und es gibt Wochen... Da bin ich auch mal mehr im Büro oder im Dienstzimmer.

00:01:43: ohne so eine Basis, ohne das gute Team dort geht ja eigentlich sowieso nichts.

00:01:48: am Wochenende bin ich in der Regel auf der Kanzel, das ist ja klar.

00:01:53: Meistens auch nicht nur einmal.

00:01:54: Das ist auch schön so.

00:01:56: Kirchen sind ... Sie haben es schon gesagt heute wunderbar kühle Räume als

00:01:59: herzlich

00:02:00: willkommen.

00:02:00: Wir sagen das ja in diesen Tagen immer wieder kommen sie und nutzen auch die Kühle der Kirche.

00:02:05: bleiben sie ruhig einen Moment länger da.

00:02:08: Ich hab das zum Beispiel letzten Sonntag erlebt, da war ich im Kloster Zinner bei Jüterburg.

00:02:14: Das ist ja ein Ortsteil im Grunde von JüTERBURG und als ich dahin die Kirche kam habe ich gedacht oh ich hätte doch eine Jacke mitnehmen

00:02:21: müssen.

00:02:22: Ja

00:02:22: so richtig schön!

00:02:23: Ich würde sagen einen Tick unter zwanzig Grad Und das kann man sich doch nur wünschen.

00:02:28: Sie haben in der vergangenen Woche Herr Bischoff einen echt großartigen Zuspruch von prominenter politischer Seite bekommen, kein geringerer als unser Bundesaußenminister Johann Wadefuhl hat die christlichen Kirchen sehr gelobt.

00:02:40: sie, die Kirchen seien ein Wegbegleiter für Frieden.

00:02:44: Zitat Nur aus Gerechtigkeit und dem bedingungslosen Schutz der menschlichen Würde erwachse echter Friede.

00:02:53: Das ist jetzt noch keine Frage, die ich an Sie formuliert habe.

00:02:55: Ich finde es super!

00:02:56: Ich sehe das im Übrigen genauso.

00:02:58: Aber... ...ich höre auch immer wieder Menschen, die sagen, naja, Religion und Kirche sind doch überhaupt erster Grund, warum nicht nur vor hunderten von Jahren sondern auch heute noch Kriege ausbrechen?

00:03:10: Was sagen sie

00:03:10: denen?!

00:03:12: Also für die Geschichte stimmt das leider und für die Gegenwart hier und da immer wieder leider auch, dass so der falsche Absolutheitsanspruch den Menschen auch aus Religion für sich ableiten.

00:03:23: Dass er immer wieder auch zu Kriegen im Namen der Religion geführt hat.

00:03:28: Da muss man nur ganz eindeutig erst mal dagegen sagen, das ist nicht im Sinne der Religion es ist im Sinne von keiner Religion.

00:03:36: Das ist ein Missbrauch des Glaubens an Gott.

00:03:39: Ich glaube, man muss einmal der Ehrlichkeit teilweise auch dazu fügen dass an dieser Stelle Religion oft instrumentalisiert wird und das die Kriegsursachen auch in der Geschichte oft ganz andere wahren wirtschaftliche Gründe oder.

00:03:54: ich meine da spielen wir jetzt sofort.

00:03:56: Wahrscheinlich werden in Zukunft immer mehr Kriege um Wasser und Wasserzugang geführt, gerade wenn es um solche Phasen von Büro, Hitze und Hunger auf der Welt geht.

00:04:07: Und dann wird die Religion dafür benutzt.

00:04:09: Aber ich will da gar nicht sozusagen alles von frei sprechen.

00:04:14: Religion für mich oder Glaube an Gott dieses Vertrauen das sagt doch eigentlich im tiefsten Innern dass Gott mich frei macht und diese Freiheit muss auch für die anderen Menschen gelten.

00:04:25: Das heißt, wir dürfen den anderen Menschen nicht vorschreiben oder ihnen aufzwingen wollen.

00:04:30: Was sie zu glauben haben.

00:04:32: und aus dieser Freiheit wächst dann auch eine große Friedenssehnsucht.

00:04:37: Und aber auch wenn es gut geht eine große friedensfähigkeit.

00:04:41: ich glaube Religion können gerade Darin auch ganz viel zum Frieden auf dieser Welt beitragen, indem sie zeigen wie wir einander achten.

00:04:49: Wie alle Menschen die Würde von Gott verliehen bekommen haben und wie wir miteinander beten und auch füreinander beten.

00:04:56: Und darum geht es mir immer wieder dass wir Religionen dieses Miteinander zeigen.

00:05:02: Amen!

00:05:03: Ja, bitte so sei es.

00:05:05: So möge es sein und so möge erst werden.

00:05:09: Ich komme mir ein bisschen vorherbischof auch gerade wie im OP-Saal.

00:05:12: Bitte einmal tupfen!

00:05:13: Also bei mir zumindest unter der Nase und auf der Stirn Es ist so warm Erfrischen Sie sich eigentlich eher mit einem kalten Getränk oder lieber mit einer Tüte Eis?

00:05:21: Eine Tüte Eis, interessant.

00:05:23: Nein, kalter Tee ist schön finde ich.

00:05:26: Also trinke ich ganz viel im Büro.

00:05:27: Echt?

00:05:28: Ja in Büro kriege ich ganz viele kalten Tee.

00:05:31: Trinke auch gerne Kaffee heiß gegen heiß.

00:05:35: und wo sie es sagen... Sagen wir doch einmal hier auch für alle trinken nicht vergessen.

00:05:39: ja am besten wasser.

00:05:42: kalter Tee

00:05:43: kann ich mir gar nicht so richtig vorstellen.

00:05:44: Nein, habe ich jetzt noch nicht griffbereit aber ich hätte auch keiner als ihr griff bereit gehabt.

00:05:49: Aber ich sehe schon sie haben das große buch griff bereitt mittlerweile in einer kleineren version.

00:05:54: aber zur bibel stelle kommen wir gleich.

00:05:56: Jetzt erst einmal worum geht es heute insgesamt?

00:05:58: Was ist die überschrift für diesen samtag?

00:06:00: Es geht um das, was uns von Gott trennt.

00:06:02: Also vierter Sonntag nach Trinitatis und das Thema ist das, Was uns von Gottes trennt und was wir in der Sprache des Glaubens Sünden nennen und dass die Kirche auch eine Gemeinschaft der Sünder ist.

00:06:15: Und wenn es um Sünde geht, geht es natürlich immer auch um Barmherzigkeit oder Vergebung.

00:06:20: und unter den Geschichten, die heute erzählt werden ist auch das Ende einer ganz, ganz großen Geschichte in der Bibel.

00:06:27: Ich würde mal sagen eine der Erzählzyklen wo wir sagen können ganz großes Kino, die Geschichte von Josef und seinen Brüdern also die Kinder Jakobs, die den einen, den Josef, den beim Vater beliebtesten Bruder, die werfen denn in die Grube Sisterne.

00:06:46: Im Grunde übergeben sie sich so dem Tod,

00:06:48: diese

00:06:50: eine Geschichte mitten aus dem Leben Bruder Zwist, Geschwisterstreit hier ganz individuell erzählt.

00:06:56: aber das meint ja auch Kollektive und Gesellschaften und die bringen also den einen den Josef quasi um.

00:07:02: aber er wird gerettet und es zeigt sich dass er besondere Fähigkeiten hat, besondere Gaben kann nämlich Träume deuten.

00:07:08: und so wird er zum obersten in Ägypten zum Kamera arbeitet sich dort vom Gefängnis, wo er erst landet ganz nach oben und wird zu dem der das große Land Ägypten sicher durch viele Hungerjahre führt.

00:07:19: Und schließlich... und ich merke schon!

00:07:22: Ich bin mittendrin oder?

00:07:23: Großes Kino

00:07:24: ja?!

00:07:24: Wo sind

00:07:25: wir gerade?

00:07:25: Sag' ich Ihnen?

00:07:26: Die bestelle

00:07:26: großes Kino!

00:07:27: Und

00:07:27: gleich hören wir den Abschluss der Geschichte.

00:07:29: Ah

00:07:29: doch!

00:07:30: Aber die Geschichte unter Abschlüsse okay!

00:07:33: Das war der Vorsprang sozusagen dieser Geschichte.

00:07:36: Ja ich bin gespannt wie es weiter geht.

00:07:38: Kennen Sie?

00:07:39: Also

00:07:39: die Geschichte ist aufgeschrieben im ersten Buch Mosel, Buch Genesis.

00:07:43: Jetzt muss man sich vorstellen also eine große Hungersnot.

00:07:46: Josef ist inzwischen ebenkemmerein.

00:07:48: Ägypten sorgt dafür dass das Land gut durch diese Hungersnote kommt.

00:07:53: Die Brüder sind in Ghana an oder ... Palästina in Israel würden wir heute sagen und müssen nun wegen dieser Hungersnot rüberkommen nach Ägypten und hoffen, dass sie da Versorgung von Josef bekommen.

00:08:07: Dem Sie so viel Leid zu gefutachten vorher!

00:08:10: Exakt, sie sagen es und da setzt die Bibelstelle für heute an.

00:08:13: Genes ist Färse fünfzehn bis ein zwanzig also erstes Buchmose.

00:08:19: Die Brüder Josefs aber fürchteten sich als ihr Vater gestorben war und sprachen Josef könnte uns graben sein und alle Bosheit vergelten, wie wir an ihm getan haben.

00:08:30: Darum ließen sie ihm sagen, dein Vater befahl vor seinem Tode und sprach, so sollt ihr zu Josef sagen.

00:08:36: Vergib doch deinen Brüdern die Missetat und ihre Sünde, dass sie so übel an dir getan haben!

00:08:42: Nun vergib doch diese Missetate uns den Dienern des Gottes deines

00:08:46: Vaters.".

00:08:47: Aber Josef weinte.

00:08:50: Als man ihm solches sagte und seine Brüder gingen selbst hin und vielen vor ihm nieder und sprachen – Siehe wir sind deine Knechte – Josef aber sprach zu ihnen Fürchtet euch nicht, stehe ich denn an Gottes Stadt?

00:09:03: Ihr gedachtet es böse mit mir zu machen.

00:09:06: Aber Gott gedachte es gut zu machen um zu tun was jetzt am Tage ist nämlich am Leben zu erhalten.

00:09:12: ein großes Volk!

00:09:14: So fürchtet Euch nun nicht.

00:09:16: Ich will Euch und Eure Kinder versorgen Und ertröstete sie und redete freundlich mit ihnen.

00:09:24: eine sehr emotionale Bibelstelle, wie ich finde dieser Brüder Zwister der da jetzt ganz anders gelöst worden ist von Josef als seine Brüter die ihm so viel Leid angetan hatten erwarteten.

00:09:40: Ich muss sagen mir geht sie wirklich nah und ich weiß gerade gar nicht so richtig muss es noch mal im Grunde nach fühlen weiß gar nicht warum mir die so nahe geht weil ich mich nicht daran erinnern kann selbst in so einer dramatischen Situation schon Mal gewesen zu sein.

00:09:53: aber Die Reaktion von Josef, die finde ich so... ...die ist so großartig.

00:10:03: Also und großartiges Wort verwende ich auch eigentlich häufig.

00:10:06: Ich suche immer noch einen anderen Wort.

00:10:08: also beim Herzen sagten sie schon aber ja fast übermenschlich.

00:10:15: Vielleicht ist es das vielleicht sogar was da drinsteckt weil Ich glaube, vielleicht ist es das was mich bewegt.

00:10:23: Ich glaube so hätte ich nicht reagieren können.

00:10:25: Danke dass Sie das sagen und ich habe sie jetzt auch gerne erst mal einen Moment reden lassen.

00:10:29: bei mir geht es ganz genau.

00:10:30: So finde es ein ganz einer der Ganz großen Momente.

00:10:34: Dann kommt dieser Satz, der das alles nochmal zusammenführt ihr gedachtetes Böse zu machen aber Gott gedachtet es gut zu machen.

00:10:42: und dann kommt ja auch Josef's Frage noch mal stehe ich denn an Gottes Stadt?

00:10:45: also dieses wo sie auch sagen dass ist so groß das ist fast übermenschlich.

00:10:50: und gleichzeitig sagt Joseph ja auch Ja aber das ist genau das was Gott sozusagen durch uns durch ihn in diesem Moment schaffen will dass etwas möglich wird was uns oft gar nicht möglich ist Vergebung nach dem, was uns alle voneinander getrennt hat und Menschen von Gott trennt dann tatsächlich zusammenführen.

00:11:12: noch mal auf einer anderen Ebene auch sagen, was sie da beschreiben.

00:11:15: Weil es ja so emotional ist ich spür das aus und steht ja auch so da.

00:11:19: aber Josef Weinte heißt das ja bevor dann dieser Moment ist darf ich

00:11:22: Sie da kurz unterbrechen.

00:11:24: dieses weinen hat mich auch.

00:11:25: damit hatte Ich nicht gerechnet dass er weint an der Stelle

00:11:30: und das ist ein bisschen.

00:11:31: finde Das ist eine Geschichte die kann ich für kollektive vervölker nehmen Für genau diesen moment dass man den Weg wieder zurückfindet zum Frieden.

00:11:42: Auch das steckt da drin, dass die Geschwister unter den Menschen wieder zu geschwistern werden und ich kann die Geschichte darin auch ganz individuell verstehen.

00:11:52: Und ich will Ihnen dann doch einmal sagen für mich ist es eine Geschichte mit der bin ich von klein aufgewachsen und habe immer dieses Gefühl gehabt an diesem Punkt wo sie sich wieder verstehen, wo die sich wieder haben, wo Sie sich wiederfinden Da fließt das Leben irgendwie und da fließ dass so sehr, dass es einem irgendwie auch übers Gesicht läuft sozusagen.

00:12:16: Das ist ja... wie soll ich das sagen?

00:12:19: Wie am Ende also bei Schwening gesagt habe ein großes Kino wie am Ende eines solchen Films aber auch so wie wir uns das... So wie wir uns doch unser Leben wünschen, dass am Ende irgendwie... Und dann sind die ganzen großen Begriffe wie Sünde und so ja irgendwann weg.

00:12:34: Dass wir einfach wieder zusammen sind, dass wir wieder etwas zusammen können weil wir in all dem was wir uns wehgetan haben, was an Schmerz war, was manchmal über Jahre, über Jahrzehnte man muss sich vorstellen der hat wahrscheinlich auch also ich setze nicht die erste Begegnung aber kurz davor habe ich das erst mal gesehen er hat seine Geschwister über Jahrzähnte Das, was wir alles so manchmal verdrängen in unserem Leben und sagen mit dem kann ich nicht.

00:13:01: Mit der kann ich nichts.

00:13:02: Das geht jetzt nicht

00:13:03: mehr.".

00:13:03: Und dann geht das manchmal Jahrzehnte so.

00:13:06: Wenn man sich wieder hat, wenn sich das lösen darf... ...wenn dieser Knoten auf dieser Brust dringend, wenn das plötzlich platzt, wenn da springt,... ...wann das Leben wieder da ist.

00:13:20: Dann ist die Welt wieder in Ordnung.

00:13:24: Ich kann sie gut verstehen, deswegen ist das was Gott bewirkt.

00:13:30: Zu weinen tut ja auch wirklich gut

00:13:33: und

00:13:34: ich nehme mich dann nicht raus.

00:13:36: Häufig trauen wir uns gar nicht zu weinen aber es hat so etwas Befreiendes, so etwas Lösendes und nicht nur dass Josef weint sondern dass ihr auch miteinander weinen und dass sich dabei allen bei der ganzen gruppe etwas löst.

00:13:49: das ist also offenbar auch nicht so ist.

00:13:52: ich meine die brüder sind angekommen und haben eigentlich noch mal was boshaftes getan mich habe ihn belogen haben so getan als wenn der vater da was ihnen aufgetragen hätte was er gar nicht aufgetragene hat was sie sagen sollen.

00:14:05: Und es ist ja offenbar nicht so, dass sie als Sie merken, Josef ist doch nett zu Ihnen sein.

00:14:10: So okay jetzt haben wir's doch geschafft und so und jetzt können wir weiter irgendwie schlechte mit ihm unterwegs sein.

00:14:17: sondern ich habe wirklich das Gefühl da löst sich bei allen Behaltigten etwas und sie beginnen... Ja, fast.

00:14:25: Also sie beginnt ein neues Leben eine neue Beziehung Miteinander Eine deutlich bessere und eine gelöste oder aber diese Diese Größe zu haben von joseph das was ihm angetan worden ist die wollten ihn umbringen dazu sagen Ich vergebe euch also dass es wirklich etwas wo ich glaube ich auch wirklich sagen muss.

00:14:45: also Das kann gar nicht er das das kann nur etwas höheres.

00:14:49: ja beeindruckend.

00:14:52: Sagen Sie noch was

00:14:53: Ich finde, Sie haben das so wunderbar.

00:14:56: Ich kann nur noch mal sagen es ist... ...einer der Kostbasta-Momente.

00:15:00: Es gab mal vor ein paar Jahren... ...so Fernsehsendungen die das ausgestellt haben.

00:15:05: Ich vermisse dich ich such dich und so.

00:15:07: Dann wurde es gezeigt dann sah man immer diese weinen Menschen weil uns das weinen lässt wenn wir wieder zusammenkommen.

00:15:13: Man soll das nicht ausstellen.

00:15:15: Wenn man soll dass nicht vorführen sondern Wir müssen da schützen isst er schönste und kostbaste unter den Momenten und es ist wirklich himmlisch.

00:15:25: Und wie Sie sagen, göttlich wenn es

00:15:27: geschieht.".

00:15:29: Im Herzen gespürt diese Geschichte.

00:15:32: auf der einen Seite sind die heißen Temperaturen dazu geeignet in Sommer gemeinschaftlich zu feiern rauszugehen sich mit tausenden von Leuten Bruno Mars im Olympiastadion anzuschauen an das Spree in einer Beachbar zu sitzen und sich in der Woche auch mal einfach dort den Sonnenuntergang anzuschaun.

00:15:49: Auf der anderen Seite sorgt gerade diese übermäßige Hitze dafür, dass viele Menschen entweder gar nicht das rausgehen

00:15:56: oder

00:15:56: wenn sie sich dann doch mal nach draußen wagen sehr verunsichert sind.

00:16:00: Oder es ihnen einfach auch wirklich gesundheitlich nicht gut geht Ganz zu schweigen von den Menschen, die sowieso schon erkrankt sind.

00:16:06: und jetzt kommt noch die Hitze zusätzlich zu ihren Beschwerden oben drauf.

00:16:10: Den Menschen, der heute hier bei uns und auch den Menschen in anderen Ländern der Welt noch viel häufiger nahezu täglich unter Hitze und Dürre zu leiden haben denen widme ich heute meine Führbitte.

00:16:23: Gott ja wir danken dir für die Wärme aber wir bitten dich heute als erstes für alle die die Hitzen belastet gibt Kühlung Ruhr Und lass uns aufeinander achten.

00:16:35: Gott in Gedanken und mit diesem Gebet sind wir bei allen, die auf dieser Welt unter Dürre und Hitze und den Folgen leiden, schenkt Kraft zum Leben und uns Sinn für die eine Welt – eine, deine!

00:16:47: Wir wollen sie bewahren, wir spüren was immer heißer am Ende heißt.

00:16:52: Lass uns begreifen Gott und neue Wege

00:16:54: finden.".

00:16:56: Gott, wir danken Dir für das Wasser.

00:16:57: Für Frische und Lebendigkeit, für Erquickung!

00:17:00: Wir danken dir für die Schönheit des lauen Abends wenn die Kraft der Sonne nachlässt!

00:17:06: Wir danken dir für das Miteinander, für die Momente der Vergebung des Wiedersehens!

00:17:12: Wir danke dir für jeden Augenblick wo das Leben wieder füreinander da ist und fließt!

00:17:21: Wir bitten Dich, Gott bleibt bei uns am Abend des Tages Am Abend der Welt, am Abend unseres Lebens.

00:17:28: Wir danken dir für morgenrot und für den Glanz der Ewigkeit, den du in alles gelegt hast... ...und legst.

00:17:37: Amen!

00:17:41: Sonst sagen wir gerne, wir müssen auch an die Menschen denken, die im Schatten stehen.

00:17:45: Nee heute müssen wir mal an die nicht denken, denen geht's gut, die haben Schatten aber scherz bei Seite.

00:17:50: Ja wir wünschen uns doch immer mal wieder eine schützende Hand über uns oder eben ein Sonnenschirm der Schatten, der Schutz spendet oder in Worten ausgedrückt.

00:17:59: Einen Segen und den gibt's jetzt!

00:18:02: Gott segne dich und behüte dich.

00:18:05: Gott lasse leuchten sein Angesicht über dir und sei dir gnädig.

00:18:09: Gott erhebe seinen Angescht auf dich und schenke dir Frieden.

00:18:15: Amen.

00:18:17: Haben Sie was gemerkt, Habischoff?

00:18:19: Na?

00:18:19: Ist Ihnen was aufgefallen?

00:18:20: Wir haben bislang noch gar nicht über Fußball gesprochen... Und...?

00:18:24: Ich will es dabei belassen.

00:18:25: Es dürfen

00:18:26: heute gerne

00:18:27: mal die Jubeln, die nichts mit Fußballer Wut haben am Schwarz-Rot-Golden Zylinder haben morgen wieder.

00:18:34: Heute sowieso keine großen körperlichen Anstrengungen auch nicht so viel Fußball spielen in der Sonne.

00:18:38: Kommen Sie einfach gut und gesund durch die nächste Woche.

00:18:41: Aber ich muss schon einmal dazusagen, Herr Wittke.

00:18:43: Ich will nicht dass ihr der Eindruck entsteht bei Niederlagen würden wir dann nicht überreden oder so.

00:18:48: Achso!

00:18:48: Das haben sie letzte Woche erst gesagt.

00:18:51: in der Niederlage zeigt sich die Ware größer.

00:18:53: So ist es?

00:18:54: Machen wir mal.

00:18:54: hoffen das das nicht für morgen Abend gilt.

00:18:56: Wir gucken dann mal... Und bis dahin Kein Fußball, alles okay.

00:19:01: Ich hätte jetzt fast doch noch was dazu gesagt.

00:19:03: Nein, aber ich klemm mir das!

00:19:06: Schön Sonntag!

00:19:06: Ja,

00:19:07: wünsche ich Ihnen auch in allen eine gute Woche.

00:19:09: Kommen Sie gut durch die Wärme und achten sie aufeinander.

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