GiG - Wir sind alle Heilige
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00:00:00: Guten Morgen am Sonntag und hallo, es ist schon der erste Sonntage im November.
00:00:07: Am ersten November heute hat mich gerade er Sommer und jetzt
00:00:10: steht schon
00:00:11: Weihnachten fast vor der Tür und da beschaffen wir gegenüber.
00:00:14: Schön guten Morgen!
00:00:17: Lieber Herr Wittke Es ist noch ein bisschen hin.
00:00:19: Ja, zum Glück!
00:00:20: Wir haben noch viele schöne andere Gottesdienste vor uns bevor das Fest beginnt für Feiern Gottesdienst im Namen Gottes des Vaters und des Sohnes und des Seiligen Geistes.
00:00:32: unsere Hilfe steht im Namen des Herrn der Himmel und Erde gemacht hat.
00:00:36: Der Bund und Treuer hält ewig und er nicht aufgibt die Werke seine
00:00:41: Hände.
00:00:42: Können Sie eigentlich, Herr Bischoff, können sie eigentlich die Menschen verstehen?
00:00:44: Die sagen also ich kann mich mit einem Gottesdienst gar nicht beschäftigen!
00:00:48: Es passiert so viel in meinem Leben.
00:00:50: Also privat, dann das ganze Weltgeschehen da kann ich mich noch nicht mit einem Gottesdienst beschäftigen.
00:00:56: Das ist wirklich ein Termin den kann ich auch gut streichen.
00:01:00: Aber sicher kann ich dem Menschen gut verstehen.
00:01:02: Ich brauche auch manchmal länger um zur Ruhe zu kommen in diesen aufgewühlten Zeiten, die wir haben.
00:01:08: Aber wenn es dann gelingt, also da aus diesem Kreiseln und diesen Problemschleifen rauszukommen tut das umso wohler und besser.
00:01:17: Der Gottesdienst ist manchmal mit Anlauf verbunden vielleicht sogar ein Angehen in dem Moment jetzt auch noch aber wenn erstmal da und begonnen.
00:01:27: ich finde es immer wieder eine Wohltat jeder Gottesdienste soll ja Am Ende die Möglichkeit einer kleinen Himmelsreise sein.
00:01:35: Die Herzen in die Höhe singen wir, allein Gott in der Höhe sei er singt, wir erbarmen dich Gott singe und hoffen dass etwas von uns abfallen darf in dieser Stunde und wir in diese Höhe ein bisschen einschwingen können.
00:01:49: Oh auch eine Himmel Reise ist schon ne hoher Anspruch aber wäre natürlich schön wenn das gelingen könnte.
00:01:55: Gestern ist ja nur ein Reformations-Tag gewesen, habe ich schon und wir haben letzte Woche schon ausführlich darüber gesprochen wollten eigentlich heute gar nicht mehr so intensiv darauf eingehen aber ich finde das schon spannend.
00:02:06: da hat es gestern diese großen Proteste gegeben von jungen Menschen die sich für mehr Bildung saubere Schulen für günstigeren Wohnraum eingesetzt haben und für noch viele gute weitere andere Dinge die wirklich geändert um nicht zu sagen reformiert werden müssten.
00:02:24: aber irgendwie ist niemand zumindest in dem was ich mitbekommen habe auf die idee gekommen auch mal zu sagen diese demus passen richtig gut zu dem tag heute also gestern zum reformationstag.
00:02:36: das war ja damals auch eine heftige zeit des umbruchs.
00:02:40: hat gestern jemand drauf bezug genommen?
00:02:41: oder
00:02:43: Also ich habe es auch nicht gehört, sage ich ganz ehrlich.
00:02:45: Ich hab immer eher gehört dass die Dinge mit Halloween verbunden werden was aus meiner Sicht nicht so richtig nachvollziehbar ist.
00:02:52: das knüpft dann eben da an wo wir in den letzten Jahren schon immer mal wieder so doch sehr verstörende Bewegungen zur halloween hatten.
00:02:59: über das maß von anstand und verträglichkeit werden menschen erschreckt und diese dinge also ich kann nicht immer alles verstehen.
00:03:06: aber jetzt sehe ich und darüber müssen wir als gesellschaft natürlich ins gespräch kommen sie haben das ja eben auch gesagt Ich sehe die tiefe Verunsicherung auf vielen Seiten.
00:03:15: Insbesondere bei der Jugend, bei den nächsten Generationen und ich kann immer wieder nur betonen es wird darauf ankommen dass wir im Gespräch sind miteinander reden aufeinander hören und tatsächlich in der kommenden Generation ja da ist auch zuhören und es wird drauf ankommen das diese wichtigen Fragen die sich stellen soziale Stadt soziale Zukunft generationengerechtigkeit dazu ja auch die Frage nach Krieg Werdienst, Pflicht, Freiwilligkeit.
00:03:43: Das wird dafür sorgen dass das nicht instrumentalisiert wird von bestimmten Kräften und dass es nicht in Gewalt führt.
00:03:51: Das darf nicht sein!
00:03:53: Und das Würde-undwürttige Gesellschaft die so verunsichert ist ja dann noch mehr polarisieren und auseinandertreiben.
00:04:00: dabei geht es um Zusammenhalt Um Respekt, um Achtung.
00:04:04: Wir als Kirche wollen da unseren Beitrag leisten – Sie haben das jetzt nochmal gesagt, Stichwort Reformationstag!
00:04:11: Wir sind die Bewegung, die immer da ist wenn es auch darum geht dass sich Dinge erneuern und verändern müssen.
00:04:18: aber auch das gehört zum Reformationstag.
00:04:21: Es ist ein Tag der Botschaft gegen einen Leben aus Angst.
00:04:25: Angst darf nicht der Motor sein, für was auch immer fürchtet euch nicht!
00:04:30: Ist die Botschaft der Bibel.
00:04:32: und das nicht weil es nichts zu Fürchten gäbe auf dieser Welt sondern weil Gott kein Angstmacher sondern ein Mutmacher ist.
00:04:39: seine Botschaft ist
00:04:41: Zuspruch
00:04:42: gegen die Angst die da ist
00:04:44: Und eben auch gewaltfrei im Gespräch zu bleiben.
00:04:47: Das würde ich mir eben auch wünschen und das sollte, und es wird ja eben auch wenn's um Bildung geht zum Beispiel in der Schule immer wieder unterrichtet gewaltfreiem Gespräch.
00:04:58: Ganz wichtig!
00:04:59: Die Fragen die da gestellt werden... Sie haben sie aufgezählt und ich habe es noch mal unterstrichen.
00:05:05: Die sind ganz wichtig.
00:05:06: niemand darf sich vor diesen Fragen drücken.
00:05:09: aber Gespräch ohne Gewalt
00:05:12: Herr Bischoff, was hat dieser Sonntag heute zu bieten außer dass die Barrikaden weggeräumt werden müssen?
00:05:18: Womit wird der Kirchenkalender heute aufgeräumed?
00:05:21: in Anführungsstrichen?
00:05:21: oder gibt es heute schon mal so einen kleinen Vorgeschmack auf Weihnachten jetzt wo wir in den November starten.
00:05:28: So ein erster halber Domino-Stein!
00:05:30: Sobald Domino Stein finde ich ein tolles Bild.
00:05:33: Sie wissen wie gern nicht Domino Steine macht.
00:05:35: Also heute am ersten November weiß ich nicht ob sie das als Halbdomino Stein nehmen haben wir den zweitzwarzigsten Sonntage?
00:05:42: Ja,
00:05:43: darauf habe ich gewartet.
00:05:45: Aber wir haben auch... Wir wissen es den Tag der in der Tradition alle Heiligen genannt wird und ich wage heute!
00:05:52: Obwohl dieser Tag ja nun einer der Dinge war, die die Reformatoren strikt abgelehnt haben.
00:05:58: Also wegen einer falschen Heiligenverehrung, die sich irgendwie zwischen Gott und uns schiebt alles was sich zwischen Gott Und uns geschoben hat, hat die Reformation ja zurecht abgelehnd und weggeräumt um das nochmal so deutlich aufzunehmen.
00:06:11: aber Die Rede von den heiligen kann man Ja auch anders verstehen.
00:06:15: dann ist es einfach dass was Es is vorbilder Bilder im Glauben, Menschen mit Stärken und Schwächen hinweisgebe.
00:06:23: In besonderer Weise Hinweisgeber auf Gottes Botschaft in aller Gebrochenheit unserer Existenz.
00:06:28: Und ja!
00:06:29: Wir sind in evangelischer Überzeugung alle Heilige weil es sich nicht davon bestimmt wie gut oder vorbildlich wir sind sondern weil wir alle in Gottes Nähe gerufen sind, weil Gott uns nah sein will und heiligt das heißt in Gottes Nähe gezogen und dort geheiligt werden.
00:06:47: Also heute ist aller Heiligen Tag, an dem wir bedenken können wie Gott Menschen nahe sind und dazu gehört in der evangelischen Tradition ein Text.
00:06:59: Der wird dann gestern am Reformationstag und heute gelesen und den lese ich gleich und er ist übrigens auch sehr bekannt aus den letzten Jahren aber das kommt noch.
00:07:10: Das finde ich gut, da freue mich drauf.
00:07:11: Wir sind alle Heilige!
00:07:13: Das mag ich mal gerne so glänzend irgendwie stehen lassen weil sonst ja eher so kommt.
00:07:17: wir sind alle Sünder, Sünderin und Sündern...Wir sind alle Heilige.
00:07:22: der Effekt beim Aufschlagen der Bibel ist eigentlich wie beim Auf schlagen jedes Buches so dieses Gefühl.
00:07:29: So, jetzt konzentriere ich mich mal auf etwas anderes als auf das ganze Drumherum bei mir.
00:07:34: Vielleicht kann ich sogar ein bisschen richtig abtauchen und hinein gezogen werden in das Buch und in die Geschichte.
00:07:41: Wir kommen zur Bibelstelle.
00:07:43: Wir hören das was wir die Seelichpreisungen nennen.
00:07:46: Aufgeschrieben beim Matthäus also Neustestament Evangelium.
00:07:53: Dort im fünften Kapitel worte von Jesus an seine Freundinnen und Freunde, der Anfang der Predigt die wir Bergpredigt nennen.
00:08:00: Wir hören auch warum denn es fängt genau so an.
00:08:03: ich lese Matthäus Evangelium V des Kapitels.
00:08:07: als er Jesus aber das Volk sah ging er auf einen Berg und ersetzte sich und seine Jünger traten zu ihm und er tat seinen Mund auf und lehrte sie und sprach seelig sind die der Geistlich Arm sind, denn ihrer ist das Himmelreich.
00:08:23: Selig sind, die da leidtragen, denn sie sollen getröstet werden.
00:08:28: Seligg sind die sanftmütigen, denn Sie werden das Erdreich besitzen.
00:08:33: Seligh sind, Die dahungert und dürstet nach der Gerechtigkeit, Denn sie sollen satt werden!
00:08:39: Selig Sind die beim Herzigen?
00:08:41: Denn sie werden beim Herzlichkeit erlangen!
00:08:44: Seligh Sind die reinen Herzens sind, Denn Sie werden Gott schauen!
00:08:48: Seelich sind die Friedenstiften, denn sie werden Gottes Kinder heißen.
00:08:53: Seelig sind die um der Gerechtigkeit wählen verfolgt werden, denn ihrer ist das Himmelreich!
00:08:58: Seelisch seid ihr wenn euch die Menschen um meinetwählen schmähen und verfolgen und allerlei Böses gegen Euch reden und dabei
00:09:05: lügen.".
00:09:07: Jetzt fange ich auch schon so an wie sie.
00:09:08: Das ist eine meiner Lieblingsbibelstellen,
00:09:11: das habe ich vor
00:09:12: zwei drei Wochen schon mal zu einer gesagt.
00:09:14: aber ja es tatsächlich so, ich finde eines der schönsten Bibelstellen überhaupt und ich überlege jetzt gerade weil sonst spreche ich nicht über diese Bibelstelle und ich verliege jetzt gerade warum gefällt sie mir so gut?
00:09:26: Und ich glaube es gibt zwei Punkte dass eine ist Es ist wie eine Gesetzmäßigkeit die da aufgewührt wird wie auch so Gebote aber es ist so anders formuliert.
00:09:34: Es wird nicht gesagt, sei so oder so sondern eben wenn du so bist dann gibt es eben diese Seelichpreisung wie sie sagen.
00:09:44: das eine und das zweite ist dass ich immer hängen bleibe bei dem sanftmütig die sanftmitigen und da habe ich denn das Gefühl es ist jetzt sehr persönlich aber ich sage ich hab das Gefühl bin jemand der sanftmütig ist und das ist nicht etwas was ich mir angeeignet habe worauf ich irgendwie stolz sein kann oder irgendwas sondern dass empfinde so empfind ich mich einfach und bei den anderen sachen da denke ich denn immer so naja kann ich das jetzt so zu mehr sagen oder bin ich das wirklich?
00:10:17: weiß ich nicht.
00:10:18: aber ich bleibe irgendwie immer bei diesem sanft mütig Mütig hängen auch eben mit diesem gefühl.
00:10:23: vielleicht bin ich auch keine ahnung vielleicht bin Ich auch zu sanft manchmal oder so nicht hart genug für diese welt.
00:10:30: aber ich glaube gerade Gerade der punkt bleibt bleibt deswegen so angenehm bei mir.
00:10:37: Danke also danke dass sie mich das ihr uns daran teilhaben lassen und ich wenn wir einmal sagen, ich glaube das ist Einer der Gründe, warum das auch für ganz viele Menschen zu den beliebtesten Stellen, sage ich jetzt mal vorsichtig in der Bibel gehört.
00:10:53: Es ist ein Indikativ, also ein Sehlich-Sind in dem eine Menge Anspruch drin steckt.
00:10:59: Also sie beschreiben das ja auch.
00:11:01: natürlich steckt da etwas drinnen wo man das Gefühl haben könnte oh das wird jetzt alles von mir erwartet.
00:11:06: aber es wird so formuliert dass man wie einen Zuspruch hören kann du bist das Du kannst das sollst du sein, du wirst zu sein.
00:11:16: Gott hat dich so
00:11:17: gemacht.".
00:11:19: Du darfst!
00:11:21: Und deswegen ist das der Anfang dieser Bergpredigt und das berührende Bericht Jesu mit diesem Zuspruch... der irgendwie wie die Fülle eines großen Gnadenzuspruchs ist, letztlich.
00:11:36: Die ganze Gnade, die Gott über uns ausgibt, dass wir so sein können und so sein dürfen.
00:11:41: Und jetzt haben Sie dieses eine Bild herausgegangen.
00:11:43: Ich kann das auch super nachvollziehen, wo man das Gefühl hat ja an dieser Stelle kann es für mich ganz konkret werden im Alltag mit der sanft Mut, mit dem wirklichen Respekt und den Hören.
00:11:55: Wir leben in einer Zeit, wo also alle Hartherzigkeit und Besserwisserei und noch eine Empörung oben drauf irgendwie so gang-und gäbe ist.
00:12:05: Und wo man sich selber ja auch wird, kann ich auf andere zeigen?
00:12:08: Wo man sich selbst schnell wiederfindet?
00:12:14: Und dann heißt es ja seelisch sind die Sampfmütigen denn sie werden das Erdreich besitzen.
00:12:18: also so... Das heißt ja in der anderen Weise In dem Moment wo diese Sampftmut dich einnimmt öffnet sich diese Welt neu und du bist ganz anders in dieser Welt!
00:12:27: Es ist dann deine Welt auf einmal.
00:12:29: sie ist wirklich, dafür ist sie da und das finde ich ist etwas was in besonderer Weise funktioniert.
00:12:36: Ich finde es schön dass Sie jetzt gesagt haben wo sind wir da drin?
00:12:40: Ich habe am Anfang gesagt der erste November dieser Tag alle Heiligen kann ja auch ein tach sein einmal zu gucken.
00:12:48: Wo sind denn so Menschen in unserem Leben?
00:12:51: Auch als Bild, meinetwegen auch als Vorbild.
00:12:54: Jedenfalls als die, die uns vorausgegangen sind oder an einer Stelle wo wird das ein Stück ... auch wiedersehen können.
00:13:01: Vorsicht, dass so die Frieden stiftern.
00:13:04: Dann hangt gleich Menschen auch jemandem vor sich... ... ob das jetzt Mahatma Gandhi oder andere sind?
00:13:10: Das hat immer den Effekt.
00:13:11: Ich verstehe sie gut, dass man so ist.
00:13:13: Bin ich aber nicht.
00:13:14: Das sind jetzt andere.
00:13:15: Hoher Anspruch!
00:13:15: Ja, das mit den Allerheiligen muss man dann aufpassen,... ...dass man das nicht verdreht.
00:13:20: Aber dass man einen Tag hat im Jahr in der Tradition, wo man einmal danach guckt.... Was sind denn für Menschen, wie ist das?
00:13:28: Ist ja auch ein Tag wo man Lichter auf den Friedhof bringt.
00:13:30: Jedenfalls in der römisch-katholischen Traditionen, dass man einmal an dieser Stelle guckt... Wie ist es mit meinen Eltern und meinen Großeltern mit den nahen Verwandten?
00:13:41: Wo habe ich von dieser Samftmut oder von dem was die an Frieden gestiftet haben in ihrem Leben etwas in meinem Leben auch wiedergefunden?
00:13:50: Wie ist das mit dieser Nähe?
00:13:51: und dann der Nähe Gottes, die sich da über Generationen und Tradition?
00:13:56: Ich meine das gar nicht, dass man diesen Text so auslegen muss.
00:13:59: Dieser Text geht in ganz viele Richtungen aber an diesem Tag kann er auch einer sein der uns für einen Moment da hinein führt zu sagen naja wo sind denn so die Möglichkeiten?
00:14:08: Wo sind denn heute für uns Menschen wo wir ja auch in einer Welt umgeben sind in der irgendwie Autokrat und Superautokrat nochmal irgendwie eines mehr zählt wo man dieses andere dass oft ja etwas Leises ist, aber sich in dieser sanftmütigen Leisenform die das erst mal hat möglicherweise auch durchsetzt und die Welt verändert.
00:14:33: Und dafür finde ich sind das wunderbare Zeilen.
00:14:35: An diese leise Geschichte lasse ich mich gerne hineinziehen und tauche da gerne mal für diesen Tag und auch gerne öfter
00:14:45: ab!
00:14:46: Ich weiß ja auch nicht, aber man wird doch irgendwie das Gefühl nicht los.
00:14:51: Es ist so viel durcheinander und es ist alles sehr komplex.
00:14:54: Nicht so leicht mir zu durchschauen und es gibt auch keine leichten oder keine einfachen Antworten mehr.
00:15:00: Und dann habe ich auch das Gefühl wieder auf der anderen Seite... ...ich mag das gar nicht aussprechen weil dadurch verfestigt sich dieses Gefühl möglicherweise auch noch und vielleicht ist es doch alles gar nicht so schlimm?
00:15:09: Dann dachte ich so und es fiel mir so auf!
00:15:11: Das ist eigentlich wie bei einem Puzzle.
00:15:14: Da sitze ich auch einfach vor diesem Chaos aus Puzzleteilen und wenn ich nicht irgendwo anfange, das Puzzle zusammenzubauen dann könnte ich gleich verzweifeln weil es unmöglich scheint das hinzubekommen.
00:15:26: Jetzt gerade auch im Herbst.
00:15:27: Puzzlen tolle Geschichte!
00:15:29: Und weil wir jetzt zur Führbitte kommen wünsche ich Ihnen heute dass Sie nicht an den einzelnen kleinen Puzzelteilen des Lebens verzweifen sondern immer das Gefühl haben Sie sind auf dem richtigen Lösungsweg und auch wenn es vielleicht ein bisschen länger dauert, das große schöne Ergebnisbild
00:15:49: kommt.
00:16:01: Wir bitten Dich stärke uns darin, dass Gewalt keine Lösung ist.
00:16:08: Dass wir die Hände nicht zur Faust ballen sondern das wir sie reichen.
00:16:12: öffne unsere Herzen und unsere Hände Gott!
00:16:15: Wir bitten Dich für die Gesellschaft über den Erdball in Brasilien Israel In Serbien.
00:16:21: Demokratie ist ein hohes Gutwahlen sind Auftrag.
00:16:26: Lass die Menschen finden was dran ist und lass sie festhalten an diesem Miteinander das in der Demokratie liegt.
00:16:33: Gott, wir bitten Dich für uns für einen Hören der Generationen aufeinander.
00:16:37: Für ein Achten des Rechts und für einen Öffnen von Wegen der Gerechtigkeit.
00:16:42: Lass uns die Bilder hochhalten in den Frieden verborgen liegt.
00:16:47: Lasse uns die Gewaltspiralen- und Empörungsschleifen durchbrechen!
00:16:51: Du willst uns nah sein?
00:16:53: Gott willst uns heiligen gerecht machen.
00:16:56: LASS uns aus dem Vertrauen das du uns gütig
00:16:59: ansiehst.".
00:17:00: Beim Herzig sein mit unseren Nächsten im Großen und dem Kleinen.
00:17:04: Mit uns selbst, beim Herzig wie du beim Herzig
00:17:07: bist.
00:17:09: Amen!
00:17:13: Um im Bild von eben zu bleiben.
00:17:16: dieses letzte Puzzleteil wenn man das einsetzen kann und dann einfach alles zusammen passt.
00:17:22: Abschluss und Neuanfang zugleich.
00:17:25: was ist stark schon ein Segen?
00:17:29: Gott segne dich und behüte Dich.
00:17:31: Gott lasse leuchten sein Angesicht über dir und sei dir gnädig.
00:17:36: Gott erhebe sein Angsicht auf dich, und schenke dir Frieden.
00:17:41: Amen
00:17:44: Heute startet zwar erster November und ich weiß natürlich nicht herbestopft wie ihr Kalender aussieht, Ihr Terminkalender.
00:17:51: Aber ich merke jetzt schon bei mir entweder ist der Dezember zu kurz oder es einfach viel zu voll gepackt mit zu vielen Terminen.
00:17:59: Manche Tage sind bei mir schon dreifach belegt und ich habe die Sorge dass die Advents-und Vorwarnerszeit viel zu schnell umgeht.
00:18:06: Ja das verstehe ich sehr gut.
00:18:07: aber erstmal kommt ja nun der November.
00:18:10: Wichtiger Monat des stillen Gedenkens und des Bedenkes auch, dass wir sterben müssen.
00:18:17: Das Denken an die, die vor uns waren und gegangen sind finde es ein ganz ganz wichtiger Monat ohne denen ich auch nicht in den Dezember gehen möchte.
00:18:27: noch sind also die Dominosteine eher nicht dran.
00:18:30: Ganz am Ende im November, ich glaube das ist neunzwanzigst oder so?
00:18:33: Ja.
00:18:34: Erster Advent.
00:18:34: Das ist
00:18:35: Advent ja.
00:18:35: Erste Advent auch noch im November.
00:18:39: Schön, dass
00:18:39: Sie so ein
00:18:41: bisschen Ruhe reinbringen.
00:18:43: Weil ich merke in mir schon diese innere Unruhe, obwohl jetzt dieser eigentlich ruhige November ist, das dann der Dezember ganz schnell irgendwie an mir vorbei flitzt und vielleicht
00:18:55: nicht den November überspringen.
00:18:56: Den
00:18:57: November in aller Ruhe
00:19:00: genießen oder
00:19:01: würdigen?
00:19:02: Würdigen ist ein gutes Wort.
00:19:03: Heiligen hätten wir heute auch sagen können
00:19:06: Kommen Sie gut hinein in den November, in die neue Woche und gut durch diese besondere Zeit.
00:19:13: Das wünsche ich Ihnen auch.
00:19:14: einen guten Start in diesem Monat und eine Woche voller Farben!
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